“Mach’s gut!”
Er schaut sie an, ein kurzes Nicken, der Anflug eines hilflosen Lächelns. “Danke, du auch.” Er dreht sich um und geht zur Tür. Routiniert drückt er die Türklinke herunter. Irgendwie fühlt sie sich heute ganz anders an.
Er tritt durch die massive Tür hinaus ins Freie, blinzelt dem untergehenden Feuerball entgegen, und atmet tief ein. Die Abendluft ist klar und schwer. Das übliche Kindergeschrei bevölkert die Nachbarschaft.
Er schreitet auf den Weg hinaus und hört aus einigen Metern Entfernung die Tür in gewohnter Schwere hinter sich ins Schloss fallen. Das bekannte Geräusch jagt ihm einen eiskalten Schauer über den Rücken. Abrupt hält er inne, dreht sich um und schaut zurück.
Für eine Sekunde scheinen die neuen Möbel wieder unausgepackt vor dem Eingang zu stehen.
Er blinzelt und setzt seinen alltäglichen Marsch zur wohlbekannten Bushaltestelle scheinbar unbehelligt fort. Eine einzelne Träne bahnt sich ihren Weg hinunter zu seinem Kinn. Diesmal wird er wohl nicht wiederkommen.
Aber vielleicht sieht man sich ja mal.
September 22nd, 2009 at 3:22 AM
Oje :-(. Ich wünsch ihm viel Glück!